Das Fechten
Während der Fechtsport den Waffengebrauch streng in festgesetzten Grenzen regelt, um im Wettkampf Treffer zu erzielen, basiert das Bühnenfechten auf der historischen Kampfkunst. Der Umgang mit dem Degen erfordert Körperbeherrschung, Konzentration und ein großes Verantwortungsbewußtsein. Er ist aber auch Quelle der Gelassenheit und des Selbstbewußtseins. Damit schafft er auch in der Gegenwart noch die besten Voraussetzungen, um den Kampf im Alltag zu bestreiten.

Unsere Fechtausbildung haben wir bei dem bekannten Fechtmeister und Olympiafechter Tim Gerresheim absolviert, der zu den wenigen diplomierten Bühnenfechtmeistern gehört. Nach über dreijähriger Ausbildung steht er uns auch weiterhin für fechterische Beratung und Lektionen zur Verfügung.


Die Erfindung der Fechtkunst schreiben sich unberechtigterweise verschiedene Nationen auf die Fahne: Frankreich, Spanien und Italien. Das älteste bekannte Fechtbuch ist allerdings das Manuskript I.33, welches im Tower-Museum London erhalten ist und etwa aus dem Jahre 1300 stammt. Geschrieben wurde es in Latein, wohl von einem Mönch. Seitdem hat sich die Fechtweise entsprechend der Entwicklung der Waffen verändert. Auch regionale Unterschiede sind nachweisbar. Mangels eigener Fechtmeister bediente sich Frankreich lange Zeit deutscher Fechtmeister, erst sehr spät entwickelte sich eine einheimische Fechtkunst.






